Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Artenschutz e.V. wurde 1996 gegründet. Sie versteht sich als Interessengemeinschaft und Dachorganisation verschiedener Träger von Natur- und Artenschutzprojekten, die seit Beginn der 1990er Jahre von der Naturschutzstation Niederbarnim und seit Juli 2000 von der Naturschutzstation Rhinluch initiiert wurden.

Live-Bild vom Rastplatz der Kraniche im Rhinluch

Kraniche

Kranichzählungen 2018

Datum Rhinluch Havelluch Summe
25.09.2018 16.340 Min. 1.240 Min. 17.580
02.10.2018 49.840 Min. 1.590 Min. 51.430
09.10.2018 40.140 1.860 42.000
16.10.2018 76.730 Min. 1.320 Min. 78.050
23.10.2018 38.800 600 39.400
30.10.2018 30.890 Min. 3.420 Min. 34.310
06.11.2018 22.450 5.380 27.830
13.11.2018 22.950 no counting 22.950
20.11.2018 2.580 Min. 520 Min. 3.100

In diesem Jahr ist eine eintägige Frühjahsexkursion der Brandenburger und Berliner Feldherpetologen geplant.

Termin: 27.04.2019

Ziel: Prignitz

Weitere Informationen folgen!

 

Wir suchen Interessenten für das Freiwillige ökologische Jahr
in der Naturschutzstation Rhinluch.
Beginn: ab September 2018

Freiwilligendienste in der Naturschutzstation Rhinluch

Zur Unterstützung der Mitarbeiter gibt es in der Naturschutzstation jedes Jahr mehrere Stellen im Bundesfreiwilligendienst und einen Platz für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ). Im Moment suchen wir dringend zwei oder drei Freiwillige, die über den Bundesfreiwilligendienst oder das FÖJ die Nachfolge antreten. Ein breites und interessantes Aufgabengebiet erwartet die Bewerber. Es umfasst u.a. Tätigkeiten im praktischen Artenschutz für Amphibien und Reptilien, Biotoppflegemaßnahmen, handwerkliche Tätigkeiten zur (Stations)-Gebäudeinstandhaltung, Betreuung unserer Tierzuchtgruppen und ebenso Öffentlichkeitsarbeit.
Was ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr?
Das FÖJ richtet sich an alle jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, die Lust haben, sich freiwillig (nur mit einem monatlichen Taschengeld) ein Jahr lang im Umweltschutz zu betätigen. Man beteiligt sich in dieser Zeit als Mitarbeiter in seiner Einsatzstelle und bekommt von dieser auch eine Unterkunft gestellt. Das FÖJ gibt es seit 1990. Es wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg und dem Bundesminesterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mehrere Trägerwerke leiten ihre FÖJler durch das Jahr und organisieren die fünf einwöchigen Pflichtseminare. Die Seminare behandeln umweltpolitische oder ökologische Themen wie Energiewirtschaft, extensive Landwirtschaft, Tourismus und Natur usw.. Die Einsatzstellen sind so vielfältig wie Sand am Meer: Von Biobauernhöfen über Jugendbildungsstätten bis zu Naturschutzstationen wie uns. Ein FÖJ hilft, erste Erfahrungen mit der Arbeitswelt zu machen und wird oft als Vorpraktikum für einige Ausbildungsberufe im Umweltbereich anerkannt.
Was kennzeichnet den Bundesfreiwilligendienst?
Bundesfreiwilligendienst können Menschen aller Altergruppenleisten, die Lust haben, sich freiwillig (auch hier nur mit einem monatlichen Taschengeld) ein Jahr lang im ökologischen oder sozialen Bereich zu betätigen. Das kann nach der Schule für erste Erfahrungen in der Arbeitswelt, als Einstieg für eine berufliche Umorientierung oder als Ergänzung nach dem Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben sein. Das Aufgabengebiet ist dem des FÖJ sehr ähnlich.

Aufgabenspektrum für FÖJ und BFD

Die N>aturschutzstation Rhinluch befaßt sich mit dem Schutz von Amphibien und Reptilien im Land Brandenburg. Hier werden Artenschutzprogramme erarbeitet und praktischer Naturschutz betrieben. Im Rahmen dieser Arbeiten gibt es für Freiwillige und FÖJ-ler ein weites Betätigungsfeld, indem zum Teil sehr selbständig gearbeitet werden kann und eigene Ideen erwünscht sind.
  • Bei der Biotop- und Landschaftspflege können eine Vielzahl von Tätigkeiten durch Freiwillige geleistet werden: Baum- und Heckenpflanzungen, Feuchtwiesenmahd, Pflege von Gewässerrandstreifen usw.
  • Im Rahmen der Artenschutzprogramme müssen Zuchtgruppen der besonders gefährdeten Reptilienarten Europäische Sumpfschildkröte und Smaragdeidechse in der Naturschutzstation betreut werden. Die Fütterung und Pflege der Tiere der Zuchtgruppen gehörten zu den Aufgaben für Freiwillige, genauso wie die Betreuung der Futtertierzucht (Insekten, Mäuse) und die Zubereitung des Futters.
  • Darüber hinaus sind umfangreiche Freilanduntersuchungen erforderlich. Da von der Naturschutzstation auch mehrere Amphibienschutzzäune betreut werden, müssen diese Zäune auf- bzw. abgebaut, die gefangenen Tiere regelmäßig erfasst, fotografiert und wieder freigelassen werden. Auch die Kartierung der Tier- und Pflanzenwelten der Untersuchungsgewässer kann zum Aufgabenspektrum gehören.
  • Bei den Freilanduntersuchungen fällt umfangreiches Datenmaterial an, das aufbereitet und in Computerprogramme zur Auswertung eingegeben werden muss. Eine Bilddatenbank ist zu pflegen, die Bildeingabe, das Bildangebot bzw. die Weitergabe zu organisieren. Auch die Gestaltung und Aktualisierung von Internetseiten kann eine Aufgabe sein.
  • Für die Öffentlichkeitsarbeit der Naturschutzstation sind die vielfältigen Veranstaltungen und Ausstellungen der Station zu begleiten. Das Stationsgebäude und -gelände ist zu gestalten und zu pflegen (auch zu Präsentations- und Lehrzwecken). Auch die Führung von Schulklassen ist eine Aufgabe.
  • Alltäglich anfallende Arbeiten im Stationsbetrieb wie Instandhaltung und Beräumung der Lagerräume, Pflege und Reinigung des Werkzeugs, kleinere Reparaturarbeiten und auch Reinigungsarbeiten im Haus sowie Büroarbeiten gehören zu den Aufgaben der Freiwilligen.
Wer durch diese Informationen Interesse an einer Freiwilligen- oder FÖJ-Stelle bekommen hat, der kann sich an diese Adressen wenden:
Für eine BFD-Stelle kann sich jeder Bewerber direkt bei uns bewerben. Diese Stellen sollen so schnell wie möglich beginnen, die Bedingungen sind ähnlich wie beim FÖJ, allerdings gibt es keine Altersbeschränkung und die Dauer kann von 6 Monaten bis zu 2 Jahren betragen. Schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Anerkennungsschreiben und evtl. Zeugnisse) an unsere Adresse:
Naturschutzstation Rhinluch
Nauener Str. 68
16833 Linum
Bei Fragen sind wir auch unter der Nummer 033922/90255 zu erreichen.
Die FÖJ-Stelle beginnt immer im September. Um einen FÖJ-Platz bei uns zu bekommen, muß man sich an den Landesjugendring in Potsdam wenden. Das ist einer der Trägerwerke in Brandenburg und vermittelt die FÖJler. Schicken Sie Ihre Bewerbung spätestens im Frühjahr an:
Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V.
Breite Straße 7A
14467 Potsdam
Tel.: 0331/ 6207536

Live-Bild vom Sonnenplatz der Sumpfschildkröten am Hofteich der Naturschutzstation Rhinluch

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Live-Bild aus 2 Dohlenkästen unter dem Dach der Naturschutzstation Rhinluch

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